FRAGE: „Kann ich einen Newsletter an alle meine Kunden und Interessenten senden?“

AC-KINDERMANN: „Pauchal müsste man direkt mit Nein antworten. Es gibt hier extrem viele Einschränkungen.

Früher durfte man zu bestehenden Dienstleistern/Unternehmen (also im B2B-Markt)  E-Mails/Newsletter senden – wenn hier bereits zusammengearbeitet wurde. Heute gilt das nur – wenn die Zusammenarbeit nicht älter als 24 Monate ist und nur mit Informationen zu Produkten/Dienstleistungen – bei denen auch zusammengearbeitet wurde.

Einem Endverbraucher darf man niemals per E-Mail ungefragt und ungenehmigt einen Newsletter senden. – Nur wenn dieser einer Zusendung ausdrücklich (schriftlich und zweimalig) zugestimmt hat.

Leider halten sich viele Unternehmen nicht an diese Regel und deshalb denkt man schnell – es sei erlaubt.

Das Problem ist: Jeder kann das unerlaubte Vorgehen abmahnen (lassen). Auch Menschen, die gar keine E-Mail direkt bekommen haben – z.B.  Mitbewerber.
Eine Abmahnung kann schnell schon im ersten Fall 1.000-2.000 EUR  betragen. Je nach Anzahl der Versendungen.

Folgender Beitrag bietet noch mehr Informationen: www.t3n.de

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